festive500 im Jahr 2015

Im vergangenen Jahr bin ich mit meiner Teilnahme ja gescheitert, in diesem Jahr wollte ich es etwas ernsthafter angehen. Habe mir eine Marschtabelle geschrieben, jeden Tag müssen 62,5 Kilometer gefahren werden, damit am Ende eben 500 Kilometer zusammen kommen.
Tag 1 – 24.12.2015:
Die Familie schläft noch ich mache wieder eine ausführliche Bäckerrunde. Erst 40 Kilometer radeln und dann kurz vor zu Hause am Bäcker anhalten, damit die Brötchen zu Hause auch noch warm sind.
Am Bäcker in Altlandsberg

Frühstückszutaten

Muß dann noch zur Fahrradwerkstatt, „glücklicherweise“ hat die im Ort zu, ich darf in den Nachbarort fahren und der Tag endet mit 59 Kilometern.

Genesis Adventure

umgebautes Cockpit am Genesis Adventure

Tag 2 – 25.12.2015:

Der erste Weihnachtsfeiertag wird in einem Teil der Familie gefeiert, ich lasse meine Damen mit den Auto fahren und sammele über diverse Umwege 67 Kilometer ein, bin damit genau einen Kilometer über Plan.

auf dem Berlin-Usedom-Radweg südlich von Biesenthal

Pilgergruppe zwischen Seefeld und Werneuchen
Tag 3 – 26.12.2015:
Die Radrunden verteilen sich auf zwei Einsätze, die erste Runde fahre ich, als meine Familie noch schläft, um 5:45 starte ich und kriege so die ersten 30 Tageskilometer ins Konto. Die zweite Tour führt mich nördlich von Eberswalde zur zweiten Familienweihnachtsfeier und ich habe an diesem Tag insgesamt 77,5 Kilometer eingesammelt.

Am Finowkanal in Eberswalde
Tag 4 – 27.12.2015:
Eigentlich war ich mit Hendrik verabredet, um die Werbellinseeacht von ihm abzufahren. Aber weil ich mit dem Kalender nicht umgehen kann, stehe ich einen Tag zu früh am Startpunkt… Nachdem das Missverständnis klar wird, entscheide ich mich aber trotzdem für die Runde und fahre sie nahezu komplett nach Vorgabe ab. Den Radweg rund um den Grimnitzsee in der Schorfheide kenne ich noch nicht. Mit 72 Tageskilometern liege ich dann 25 Kilometer vor der Marschtabelle.

nördlich vom Grimnitzsee

nördlich vom Grimnitzsee

in den Mörderbergen bei Joachimsthal

Am Werbellinsee

Auf dem Radweg rund um den Grimnitzsee

Auf dem Berlin-Usedom-Radweg vor Marienwerder

Tag 5 – 28.12.2015:

Ich habe Dienst und auch dicke Oberschenkel von den Vortagen. Ein paar kleine Einkaufstouren in der Stadt bringen mir 12 Kilometer ein und machen den Kühlschrank wieder voll. Das AWOL nutze ich abends für eine Lullerrunde mit ganz niedrigen Zahlen auf dem Tacho und einer Bierpause unterwegs. Aber ich bleibe unterm Strich einen Kilometer über dem Plan.

Tag 6 – 29.12.2015:

Bringe meine Familie ins Bett und starte dann zu einer längeren Nachtrunde. Es geht rund um den Müggelsee, durch Erker und einen Zusatzschlenker durch die Nacht. Bin vor Mitternacht wieder zu Hause und schreibe mir 83 Kilometer ins Heft. Aber ich habe nur ein Foto gemacht, das auch gar nichts aussagt…

irgendwo im Wald zwischen Eggersdorf und Altlandsberg,  moderne LED-Lampen sind schon toll!
Tag 7 – 30.12.2015:

Packe die Parsleybag voll mit „zivilen“ Wechselsachen und Zusatzbekleidung für die nächtliche Rückreise. Dann starte ich nach Eberswalde, dort findet ein Klassentreffen statt und ich will da eben nicht in Radsachen sitzen. Die Strecke bringt mir 52 Kilometer aufs Konto, der Tag endet dann mit 448 als Gesamtstand und damit 9,5 Kilometer über Plan.

Mit Wechselsachen zum Klassentreffen.
Tag 8 – 31.12.2015:
Um 0:30 sitze ich nach dem Klassentreffen wieder auf dem Rad, die Temperaturen sind spürbar gefallen. Aber ich bin warm angezogen und spüre daher den kalten Südostwind nur als kräftige Bremse, friere aber nicht. Der Bremszug zum Hinterrad friert ein, ebenso der Inhalt der Trinkflaschen. Bin kurz vor 03:00 Uhr im Bett und habe noch 10 Kilometer zu radeln.

Nachts im Barnim…

Nutze wieder eine etwas erweiterte Bäckerrunde, bin nach 14 Kilometern wieder zu Hause und freue mich, dass ich die festive500 in diesem Jahr geschafft habe.

nur noch 10 Kilometer…
Die geloggten Zahlen bei STRAVA sind viel beeindruckender: Insgesamt sind etwa 72.000 Radler angetreten und haben mehr als 16 Millionen Kilometer eingesammelt! Das macht dann im Durchschnitt leider nur 225 Kilometer pro Fahrer, da geht es wohl vielen so, wie mir im Vorjahr…

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