Festive500 – ein Versuch

Rapha und Strava haben eine herrliche Initiative in Leben gerufen, die unter den Radfahrern enormen Anklang findet. Ich wollte es in 2014 auch mal probieren, aber gleich vorweg, ich habe es nicht geschafft die 500 Kilometer zu absolvieren. Im Detail:

24.12.2014 – 1. Tag

Es regnet junge Hunde, ich mache eine größere Runde in Regensachen, nur um Brötchen zu holen. Den Rest des Tages verbringe ich mit meiner Familie, 25 Kilometer stehen zu Buche.

Morgens gegen 06:30 irgendwo in Mehrow bei Berlin

25.12.2014 – 2. Tag

Familienbesuch mit viel „Carboloading“ steht an, nach einem vergleichsweise schlanken Frühstück absolviere ich die Strecke zur den Großeltern auf dem Rad, der Rest meiner Familie fährt mit dem Auto. Der Streckenzähler zeigt zusätzliche 50 Kilometer an.

Auf dem Berlin-Usedom-Radweg nördlich von Biesenthal

selbstgebackene Käse-Schinkenbrötchen…

26.12.2014 – 3. Tag
Ähnlich wie am Vortag und fast auf gleicher Strecke geht es an diesem Tag zum Carboloading beim anderen Familienteil, diesmal auf dem Specialized AWOL. Und wie am Vortag erhält das elektronische Logbuch bei Strava weitere 50 Kilometer.
An der Biesenthaler Mühle

Uupsss…. sogar ein wenig Sonnenschein
27.12.2014 – 4. Tag
Ich bin mit Hendrik verabredet, wir wollen mit den Stollenrädern in den Gamengrund reisen, den ich in diesem Jahr zum ersten Mal besuche. Aber wir haben Spaß, die dünne Schneedecke von der letzten Nacht bremst uns nicht, ich fahre das Stollenrad noch ohne Spikereifen. Als Erkenntnis bleibt: öfter machen, sowohl Gamengrund, als auch mit Hendrik durch den Wald fahren.
Glück mit dem Wetter

Auf dem Weg zum Gabengrund

28.12.2014 – 5. Tag

Ich habe keine richtige Motivation, der innere Schweinehund siegt. Also lümmele ich mit meiner Familie auf der Couch herum und staune bei Strava über einen Japaner, der die Bestenliste mit einer beeindruckenden Kilometerleistung anführt.
29.12.2014 – 6. Tag
Über Nacht ist dieses weiße Zeug heruntergekommen, ungefähr 10 cm, durch die Feiertage/Wochenende gibt es keinen spürbaren Winterdienst. Nur mäßig motiviert ziehe ich die schweren Kenda-Spike-Reifen auf´s Stollenrad. Damit absolviere ich dann 36 Kilometer, Strava rechnet eine durchschnittliche Leistung von 47 Watt aus, meine Beine fühlen sich komplett anders an. Durchschnittstempo: 13 km/h. Wie würden sich eigentlich andere Spikereifen fahren? Oder eines dieser Fat-Bikes?
Aber ich bin mit den restlichen Teilen sehr zufrieden, ausreichend Licht ohne viel Akku-Ladeorganisation, eine wartungsarme Nabenschaltung, nur die Reifen bieten noch Verbesserungsmöglichkeiten. Mit den Standardreifen habe ich auf dem Rad viel Spaß…
30./31.12.2014

In den restlichen Tagen des Jahres 2014 wären die fehlenden 290 Kilometer für mich nicht mehr zu schaffen gewesen, ich breche den Versuch für dieses Jahr ab. Aber ich habe einige Erfahrungen für 2015 gesammelt, das versuche ich im aktuellen Jahr wieder. Dennoch: ich hatte bei allen Radtouren viel Spaß und es nie bereut, draußen zu sein!

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